Flanagan Microcluster

  Einer der Faktoren, die bereits Dr. Coanda als außergewöhnliche Eigenschaft des Hunzawassers festgestellt hatte, war dessen auffallend niedrige Oberflächenspannung. Oberflächenspannung ist der Faktor, der überhaupt erst dazu führt, dass sich Tropfen bilden und Wasseroberflächen krümmen. Gewöhnliches Wasser hat eine höhere Oberflächenspannung als unser Körperwasser; die Hunzawasserproben hatten eine deutlich geringere Oberflächenspannung als normales Wasser.

   Ein Faktor, der unmittelbar mit der Oberflächenspannung von Wasser zusammenhängt, ist die Fähigkeit, Nährstoffe und Giftstoffe zu 'benetzen'. Von der Benetzung hängt die Transportfähigkeit von Stoffen ab. Vereinfacht ausgedrückt: Je geringer die Oberflächenspannung eines Wassers ist, desto besser seine Transportfähigkeit für Stoffe. In der Darstellung unten sieht man den Unterschied zwischen einer Flüssigkeit mit einer hohen Oberflächenspannung (links), die die Oberfläche kaum benetzt und einer Flüssigkeit mit einer niedrigen Oberflächenspannung (rechts), die eine erheblich größere Kontaktmöglichkeit für Stoffwechselvorgänge schafft, d. h. eine höhere Benetzungsrate.

   Die Versorgung unserer Zellen hängt, wie Dr. Carrel gezeigt hatte, von dieser Transportfähigkeit ab. Nur wenn der Stoffwechseltransport von Nährstoffen in die Zelle und der Abtransport von Giftstoffen und Stoffwechselabfällen aus der Zelle heraus optimal funktioniert, hat eine Zelle optimale Lebensbedingungen und kann, nach Dr. Carrel, theoretisch unbegrenzt leben.

   Patrick Flanagan hatte festgestellt, dass die besonderen Merkmale des Hunzawassers nicht in besonderen Inhaltsstoffen lagen, also z. B. einem spezifischen Mineralsalzgehalt; das Geheimnis musste in seiner Struktur liegen. Eine Strukturveränderung würde auch die ungewöhnliche Oberflächenspannung erklären. Daraufhin hatte Flanagan viele Faktoren getestet, die die Oberflächenspannung von Wasser verändern, u. a. Magnete und Edelsteine. Alle Veränderungen, die er so hervorrufen konnte, waren allerdings nicht stabil. Schon ein stärkeres Bewegen der Wasserproben ließ die Oberflächenspannung wieder auf den Ausgangswert zurückgehen. Das Hunzawasser wies jedoch noch viele Jahre oder Jahrzehnte nach Entnahme der Probe und auch nach kräftigem Schütteln dieselbe niedrige Oberflächenspannung auf.

   Schließlich gelang es Patrick Flanagan, im Hunzawasser winzige Mineralteilchen (Kolloide) zu entdecken, die für die dauerhafte Strukturierung des Wassers und damit die verringerte Oberflächenspannung verantwortlich waren. Diese Mineralkolloide waren sehr stark negativ geladen und wirkten dadurch wie kleine, hochenergetische Magnete, die Wassermoleküle um sich herum zu Flüssigkristallstrukturen anordneten. Gewöhnliches Wasser enthält wenig kristalline Strukturen, während unser Körperwasser hoch strukturiert ist. Patrick Flanagan schreibt in "Elixier der Jugendlichkeit":
"Das Medium, in dem Leben vorkommt, nennt man das kolloidale Medium. Wir wissen heute, dass alle lebenden Organismen aus hochstrukturierten Kolloiden oder Flüssigkristallen zusammengesetzt sind."

   Mittlerweile ist bekannt, dass Ordnung bzw. Strukturierung ein Zeichen von Gesundheit ist. Kolloide sorgen in unserem Körper u. a. für die Strukturierung des Körperwassers und sind deshalb ein wichtiger Faktor für unsere Gesundheit. Je kleiner ein Kolloid, desto größer sind seine Kräfte, seine Wirkung als Energiequelle. Die Kolloide, die Patrick Flanagan im Hunzawasser entdeckte, waren extrem klein und hatten entsprechend eine besonders große elektrische Ladung an ihrer Oberfläche. Dadurch konnten die Kolloide wie winzige Magnete als Kristallisationskerne für Flüssigkristalle wirken. Mit dieser Entdeckung hatte Patrick Flanagan einen Großteil des Rätsels um die besonderen, gesundheitsfördernden Eigenschaften des Hunzawassers gelöst: Die enthaltenen Kolloide machten das Wasser zu energiereichem, 'lebendigem' und hochstrukturiertem Wasser, das unserem Körperwasser ähnelt und die Ordnung in unserem Körper erhöht. Jetzt galt es, im Sinne Dr. Coandas eine Technologie zu entwickeln, mit der man entsprechende Kolloide erzeugen und damit gewöhnliches Wasser in Hunzawasser-ähnliches Wasser verwandeln konnte.

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Kurzvideos im Überblick:
Crystal Energy und
Active-H



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